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Chronik - 1990 - 1999

Beim Faschingszug 1990 beruhigte die Burschen mit original nachgebauten „Verkehrsberuhigungströgen“ den Faschingszug während auf dem legendären orangen Limolaster eine wilde Gemeinderatssitzung über die Verkehrsberuhigung tobte.


Das Osterfeuer in diesem Jahr war eines der Größten. Die Orkane Vivian und Wibke und der Holzwurm und Oberbrandmeister des Vereins Peter Aust hatten die Vorarbeit geleistet, so daß die Burschen den ganzen Tag beschäftigt waren, die vielen Haufen abzuholen. Gefahren wurde mit Traktor und Anhängern von Josef Poxleitner, die wie immer unentgeltlich zur Verfügung standen und unserem Laster von Wieland Frauenhoffer.

Das Wetter war unter aller Sau und das Dieselroß blieb im Moos stecken. So mußten wir uns von einem Mitglied des Burschenvereins Überacker freischleppen lassen. Mit einem Tragl Bier waren wir hier glimpflich davongekommen.


Als dann das Feuer, das größte bisher, entzündet wurde, entwickelte sich auch die größte Rauchwolke, die zu allem Überfluß auch den ganzen Abend lang blieb. Doch diese Wolke sorgte nicht nur dafür, daß die Gernlindner mit Nebelscheinwerfern durch den Ort fuhren, sondern auch, daß sie in Scharen zum Brandherd kamen.


Beim darauffolgenden Maibaum schafften es die Gernlindner sämtliche Biervorräte die eigentlich für das ganze Maibaumfest reichen sollten schon bei der Maibaumwache aufzubrauchen. Gottseidank war die Brauerei in Maisach ja nicht aus der Welt und wir bekamen am 1. Mai noch ausreichend Flüssiges.


Das Aufstellen des Baumes ging dann derart schnell, daß die Blaskapelle noch gar nicht fertig war, als der Baum stand.

Von vielen gewünscht ,war in diesem Jahr der Metallkranz mit den Figuren noch um ein Teilstück erweitert worden.


1990 war auch eines der wenigen Jahre, in dem beim Töpfermarkt gutes Wetter herrschte. Ohne eine Bäckerei in der nahen FFB-Schau hätte es am Sonntag in unserer Kuchentheke sehr sehr dürftig ausgesehen...

Die Weihnachtsfeier für Omas und Opas fand zum ersten Mal im Bürgerzentrum statt, da der Pfarrsaal zu klein wurde.


1991 zogen wir dann mit dem Seifenkistlrennen auf die größere Autobrücke im Osten von Gernlinden um. Bei wunderschönem Sonnenschein, oder brütender Hitze für die, die arbeiteten, fand das Rennen statt,


Im Faschingszug 1992 beteiligten wir uns mit einem recht schlüpfrigen Thema. „Rote Straps und Netzstrümpf und Stöckerlschuah“ Das erste Mal ohne den Laster, dafür mit einem echten Trabbi. Damit machten die Burschen auch in Olching mit.


Das Osterfeuer bestand zum großen Teil aus gigantischen Palettenbergen, die von zwei holzbesessenen Mitgliedern monatelang vom Toyota Zentrallager in Maisach geholt wurden.


Im August 1992 mußten wir dann unser Burschenheim räumen. Die Bagger rückten an um das Pfarrheim zu erneuern. Über ein Jahr verweilten wir dann in den Räumen des Gernlindner Jubs im Bürgerzentrum, bis wir wieder ins Pfarrzentrum zurückkehrten.


1993 war das bisher einzige Jahr mit einem Maibaum aus Gernlinden für Gernlinden. Landwirt Alfred Wagner stiftete den Baum der fast in Sichtweite vom Bürgerzentrum aus gefällt wurde.

Im selben Jahr wurde vom Burschenverein eine Sammlung von Kunststoffverpackungen ins Leben gerufen, um Gernlindnern zu ermöglichen, diese Abfälle nicht bis Maisach zu transportieren. Es dauerte noch eine Weile, bis diese Abfälle am Wertstoffhof in Gernlinden abgegeben werden konnten.


1994 kamen wir zum Faschingswagenbauen zum ersten Mal in den Hof der Familie Reil, wo wir bis heute jedes Jahr bauen. In diesem Jahr wurde der Maibaum auch um zwei Schilder bereichert. Einmal die neugegründete Faschingsgarde und seid langem überfällig der Burschenverein selbst.


Im selben Jahr hatten wir auch das größte Sonnwendfeuer aller Zeiten. So viel Holz und so gutes Wetter auf einmal war noch nie dagewesen. Die Brandwache verließ die Kiese erst, als die ersten Badegäste kamen.


1995 war ein inzwischen bekannter Bauunternehmer derart verärgert darüber, daß er seine Abfälle nicht zu unserem Osterfeuer fahren durfte, daß er uns anonym anzeigte. Die Beschuldigung lautete, wir würden Asbest und Giftstoffe verbrennen. Die Wogen in der Zeitung schlugen hoch, doch Bürgermeister Gerhard Landgraf glaubte uns und kontrollierte persönlich den Holzhaufen.


Im Jahr 1996 erzielten wir beim Faschingszug in Gernlinden mit unserer „Wahlkampfparty“ den ersten Platz. Gleichzeitig feierte der Maibaum 50jähriges Jubiläum in Gernlinden.


Das Sonnwendfeuer in diesem Jahr wurde in einer kurzen ökumenischen Messe von den Pfarrern Majic und Röhrs geweiht. Wegen des miserablen Wetters (wir brauchten eine halbe Stunde, bis es überhaupt brannte) kamen allerdings so gut wie keine Zuschauer und wir schafften es am nächsten Tag den Bierwagen mit mehr Bier zurückzugeben, als wir ihn abgeholt hatten. Wir hatten das Freibier vom Brauereichef vergessen....


1997 hatte der Burschenverein 35jähriges Jubiläum. Ganz im kleinen Rahmen stifteten die Burschen eine Linde für Gernlinden und pflanzten sie beim Feuerwehrhaus.

Im selben Jahr gewann der Gernlindner Maibaum auch den Maibaumwettbewerb der Volksbank und des Fürstenfeldbrucker Tagblattes. Das Preisgeld von 500,- DM spendeten wir der Nachbarschaftshilfe.


1999 versuchten wir vorerst zum letzten Mal einen Faschingsball in Gernlinden. Mit dem Thema „Majorca Party voll normal“ und einer super Dekoration brachten wir den Saal zwar fast voll, aber im Ergebnis, waren wir noch nicht da wo, wir sein wollten.

Publiziert am: Mittwoch, 16. Januar 2013 (7234 mal gelesen)
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